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Nailart Galerie

Es gibt mittlerweile unheimlich viele Nailarts und entsprechende Techniken dazu. Manche Begriffe werden dabei gerne verwechselt, oder aber es gibt viele Namen für eine Technik.
Damit ihr euch in Zukunft besser zurechtfindet und mitreden könnt, gibt es hier eine kleine Übersicht für euch – alphabetisch sortiert. ♥


Cut Out

Der Name verrät es bereits, bei dieser Technik geht es darum einzelne Nagelbereiche leer bzw. nackig zu lassen.


Gradient

Das Gradient gehört zu den bekannteren Techniken. Mithilfe eines Make-Up-Schwämmchens wird ein Farbverlauf auf die Nägel gepinselt.
Wie ihr dieses pinselt ist dabei offen. Ein Farbverlauf pro Nagel, oder in einer Art Regenbogen über die gesamten Nägel. Ihr entscheidet.


Marble

Marble, bedeutet wörtlich übersetzt Marmor. Und in diese Richtung geht es auch. Bei einem Marble werden verschieden Farben ineinander gemischt, um einen Marmoreffekt zu erzielen.
Dabei unterscheidet man verschiedene Arten, je nach Vorgehensweise.

Dry Marble

Hierbei werden verschiedene Lacke auf eine Unterlage – zum Beispiel eine Nailart-Matte – getropft und dann mit einem Zahnstocher ineinander gezogen.
Danach alles trocknen lassen, von der Unterlage lösen und auf den Nagel aufbringen.

Stamper Marble

Wir gehen ähnlich vor wie beim Dry Marbel. Der Unterschied, die Lacke werden mit einem Stamper vermischt.
Sobald man zufrieden ist, entweder den Mix vom Stamper auf den Nagel bringen oder das, was auf der Matte ist.

Water Marble

Man nehme einen Becher mit Wasser und tropfe die verschiedenen Lacke hinein. Mit einem Zahnstocher oder Dotting-Tool, kann man die Lacke ineinander ziehen.
Sobald man zufrieden ist, entweder die Nägel direkt da rein oder trocknen lassen und später auf die Nägel auftragen.


Nagelfolie/Wraps

Wenig Zeit oder das Design will einfach nicht funktionieren? Kein Problem, gibt es doch mittlerweile Nagelfolien bzw. Wraps.
Diese bedecken den gesamten Nagel, und mittlerweile gibt es einige Firmen und Marken die, von schlicht bis aufwändig, alles anbieten.


Ombré

Kaum eine Technik, hat so sehr mit Verwechslungen zu kämpfen wie das Ombré und das Skittle. [Skittle erkläre ich etwas weiter unten genauer.]
Beim Ombré werden die Nägel in einem Farbverlauf PRO NAGEL lackiert. Heißt ihr startet mit der hellsten Farbe am Daumen – am kleinen Finger ginge theoretisch auch, allerdings startet das klassische Ombré am Daumen. Danach wird die Farbe mit jedem weiteren Nagel intensiver/dunkler.


Reverse Stamping

Ähnlich wie das Stamping – siehe weiter unten. Der Unterschied, das gestempelte Design wird, direkt auf dem Stamper oder auf einer Nailart-Matte, ausgemalt und erst danach auf den Nagel übertragen.


Skittle

Kaum eine Technik, hat so sehr mit Verwechslungen zu kämpfen wie das Ombré und das Skittle. [Ombré erkläre ich etwas weiter oben genauer.]
Bei Skittle-Nails gibt es zwei Varianten.

Variante 1 – jeder Nagel trägt eine andere Farbe, diese stammen nicht aus einer Farbfamilie passen aber gut zusammen. Beispiel: 5 verschiedene Pastelltöne

Variante 2 – jeder Nagel erhält ein eigenes Design, farblich sind alle gleich oder ähnlich. Beispiel: ein Design zum Thema Meer, hier könnten sich dann Schuppen, eine Meerjungfrau, Fische, ein Anker,… finden


Stamping

DIE Technik, und damit meine ich wirklich DIE Technik!
Egal, wer sich in der Nagellack-Szene bewegt, das Thema Stamping wird euch verfolgen.
Das Stamping ist nach Nagelstickern, die klassische Anfängertechnik. Aber, das bedeutet nicht das es einfach ist. Viel mehr bekommt man Stamping-Zubehör recht günstig, und immer mal wieder auch direkt in der Drogerie, zu kaufen.


Sticker

Wir kennen sie alle aus den bekannten Drogerien, die kleinen Nagelsticker. Von der Folie abziehen, auf den Nagel kleben und fertig ist das Design. Für alle, die wenig Zeit haben, aber eine Besonderheit auf dem Nagel tragen wollen, sind Sticker die beste Lösung.
Selbst versierte Nailart-Designer nutzen Sticker gerne zwischendurch.


Water Decals

Das Prinzip, werden die Meisten von euch noch aus ihrer Kindheit, in Form von Tattoos, kennen. Diese kleinen Abziehbilder. Vorne die Schutzfolie weg, auf die Haut gelegt und mit einem sehr nassen Lappen drauf gedrückt. Danach konnte man die Rückseite abziehen, und das kleine Herz, der Totenkopf, das Einhorn oder was auch immer prangte für einige Zeit auf dem Körper.
So ähnlich, funktionieren Water Decals.
Das Motiv wird – ohne die vordere Schutzfolie – komplett ins Wasser gelegt, dann kann der hintere Schutz entfernt und das Design auf den Nagel geschoben werden.
Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt.

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