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magische Bücherwelt

Wolves – Die Jagd beginnt

 

Wolves
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Ein toter Mann liegt in einem Zimmer, eine Pistole in der Hand. Tür und Fenster sind von innen verriegelt. Selbstmord, offensichtlich. Wäre der Tote nicht der ehemalige Polizist Finlay Shaw. Und wäre Finlay Shaw nicht der väterliche Freund von William „Wolf“ Fawkes. Denn der will es einfach nicht glauben. Mit der Kraft des Verzweifelnden kämpft er gemeinsam mit Emily Baxter gegen das Offensichtliche. Erfolglos. Zunächst. Bis Wolf etwas entdeckt. Der Tod Finlays könnte mit einem…

Man ist sofort in der Geschichte. Keine großen Erklärungen, aber genau diese Ratlosigkeit gepaart mit der Suche nach Erklärungen treibt einen direkt auf den ersten Seiten an weiter zu lesen. Trotzdem passierte am Anfang erstmal recht wenig. Die Personen wurden vorgestellt und der aktuelle Mord hängt wohl mit einer älteren Geschichte zusammen in der das Mordopfer eine entscheidende Rolle spielt.

»Halte mich nicht für einen Helden … Ich würde das letzte lebendige Wesen auf Erden töten, um dich zu retten.«

Die ersten Seiten versprechen direkt Spannung pur.
Was dann folgt hat mich etwas enttäuscht. Langatmig wäre das falsche Wort, aber es frustriert einen doch wenn sich gefühlt nichts tut.
So ziemlich in der Mitte des Buches nimmt die Geschichte dann fahrt auf. Und zwar rapide! Die Ereignisse überschlagen sich beinahe und ab diesem Punkt konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Heißt, die zweite Hälfte habe ich innerhalb von einem Abend gelesen.

Womit ich mich am Anfang schwer getan habe, waren die vielen Namen gepaart mit den Zeitsprüngen. Wir bewegen uns zwischen den Jahren 1979 und 2016. Ein Teil der Personen kommt sowohl damals wie auch heute vor. Zusammen mit den verschiedenen Spitznamen war ich irgendwann einfach raus.


Die gesamte Geschichte spielt in Großbritannien.

Selten passte ein Cover besser zu Titel und Inhalt wie in diesem Fall. Der Wolf zieht sich durch das gesamte Buch - Spitzname des Protagonisten.

Den Autor kannte ich bisher noch nicht. Der Schreibstil gefällt mir ganz gut und ich werde in Zukunft öfter ein Buch von Daniel Cole lesen.

Der Protagonist Wolf. Ist eine Klasse für sich. Unkonventionell, hält sich ungern an Regeln,.. und ich hatte sofort Dr. House im Kopf. So ungefähr habe ich mir Wolf auch vorgestellt - nur ohne das Hinken.

Die Hauptfiguren gefielen mir alle mehr oder weniger gut. Mit Baxter konnte ich mich sehr identifizieren. Aber ich bleibe dabei, es sind zu viele verschiedene Personen.


<>Was zum Teufel ist denn diese Woche los?<<, überschrie er den Krach.
>>Karma<<, erwiderte Finlay [...]
>>Nein<<, lachte Christian. >>An sowas glaube ich nicht.<<

Dieses Zitat spielt im weiteren Verlauf des Buches eine wichtige Rolle - als ich es gelesen habe hatte ich es mir nur bzgl. der Anspielung auf Karma gespeichert, ohne dabei die ganze Tragweite zu bemerken.

Alles in allem würde ich das Buch weniger in das Genre Thriller, sondern eher als Krimi einordnen.

 

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