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Hexenküche

Review | Veganuary 2020

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Guten Abend,
die Review kommt wirklich etwas spät – der Januar und damit auch der Veganuar/y ist bald schon einen ganzen Monat her. Es wird also längst Zeit für eine kleine Review.

Einen Monat vegan essen – das war das Ziel.
Bis auf einige Ausnahmen – wenn man zum Beispiel einen grünen Salat bestellt und sich darin auf einmal ein Nudelsalat etc. verbirgt und die meisten Süßigkeiten sind leider auch nicht vegan.

Ich glaube in diesem Monat habe ich mehr über Lebensmittel gelernt als in den bisher gut 25 Jahren.

Grundsätzlich bin ich deutlich bewusster einkaufen gegangen. Bevor ich einige Produkte gekauft habe fiel mein Blick auf das Etikett. Denn nicht alles was vegan ist, ist auch so gekennzeichnet. Oder wusstet ihr das Nimm 2 soft vegan sind?
Besonders im Bereich der Fertigprodukte. Aber ich habe mich auch wieder mehr mit den Themen Tierhaltung bzw. unserem Umgang mit Tieren beschäftigt.

Pferd und Hase esse ich nicht, die sind so süß.

Wunschvorstellung ist doch bei allen, dass die Tiere den ganzen Tag draußen sind und abends in einen warmen kuscheligen Stall kommen. Der Realität entspricht das oft nicht. [Immer möchte ich nicht sagen, denn Ausnahmen gibt es ja doch.] Zu wenig Platz, kaum bis gar kein Tageslicht und demnach auch keine Bewegung. Ich weiß das dieser Umstand vielen von euch bewusst ist und ich möchte hier wirklich nicht den Moralapostel spielen. ABER – war klar das hier ein aber kommt oder? Wie kann man Menschen verurteilen die Katzen oder Hunde quälen, bei „Nutztieren“ ist es aber egal was mit ihnen passiert? Ist das, weil diese Tiere früher oder später eh in der Wurst landen? Tiere die ihr Leben lassen um uns zu ernähren sind unwichtiger als unsere Haustiere? Ich behaupte einfach mal das weniger als 5% der Bevölkerung in Industrieländern – Industriehaltung ~ Industrieländer ihr versteht – es nicht schaffen würden ein Tier zu töten, geschweige denn bei einer Schlachtung anwesend zu sein. Diese Arbeit sollen bitte andere Menschen übernehmen.
Im Internet wurden Aufschreie laut als es ein Metzger wagte die Tiere auf der Weide zu töten. Stressfreier für das Tier aber natürlich unschön für den Menschen.

So wie sich Menschen jeden Tag Filter über das Gesicht legen, so legen wir Filter über unsere Umwelt. Wir verschließen die Augen vor den Grausamkeiten der Welt.

Ich denke jetzt habe ich genug gemeckert. Denn meckern möchte ich eigentlich nicht hier auf dem Blog. Aber ich möchte euch zum Nachdenken anregen. Rekapituliert ab und an euer Verhalten in Bezug auf eure Umwelt.

Ihr wisst ja das ich immer gerne mehr über euch erfahren möchte. Also meine Lieben.
Wie ernährt ihr euch eigentlich? Vegan, vegetarisch, omnivore oder eine „Unterart“ dieser Ernährungsformen?
Ich versuche mich auch nach dem Veganuary viel ohne tierische Produkte zu ernähren.

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