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Magie & Ich

Jahresrad

Laßt vergehn, was vergeht!
Es vergeht, um wiederzukehren,
es altert, um sich zu verjüngen,
es trennt sich, um sich inniger zu vereinigen,
es stirbt, um lebendiger zu werden.

Friedrich Hölderlin

Bei der ersten Einführung habe ich das Thema Jahresrad grob angeschnitten. Die Grafik ist nicht unbedingt die hübscheste – wenn jemand ein Programm kennt wo man so etwas in schön gestalten kann immer her damit – aber sie erfüllt ihren Zweck, einen ersten Überblick geben.

Im Jahresrad werden die acht Sabbate abgebildet.

In der Übersicht, seht ihr das oft Zeiträume angegeben werden und keine festen Tage. Warum das so ist erfahrt ihr im folgenden Absatz.

Samhain, Imbolc, Beltane und Lughnasadh – die vier Feuerfeste – werden als große Sabbate bezeichnet.
Litha, Yule, Ostara und Mabon – die vier solare Feste – sind die kleinen Sabbate.

Die großen Sabbate liegen immer mittig zwischen den kleinen Sabbaten. Für die Bestimmung der kleinen Sabbate werden die astronomischen Konstellationen des Sonnenstandes verwendet.
Klingt verwirrend, oder? Ist es aber nicht.

Wir wissen, es gibt Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen.
Als Sonnenwende werden einmal der längste und einmal der kürzeste Tag im Jahr bezeichnet.
Dies geschieht durch den höchsten und tiefsten Stand der Sonne.
Die Tagundnachtgleichen bezeichnen die Tage, in denen Tag und Nacht etwa gleich lang sind.
Aber was hat das jetzt mit dem Jahresrad zu tun?

Die kleinen Sabbate werden an den entsprechenden Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen gefeiert.
Litha ≙ Sommersonnwende
Yule ≙ Wintersonnwende
Ostara ≙ Frühjahrstagundnachtgleiche
Mabon ≙ Herbsttagundnachtgleiche


Wenn ihr mehr über die einzelnen Feste erfahren wollt, findet ihr hier die entsprechenden Blogbeiträge – die Liste wird nach und nach immer weiter ergänzt.
Beltane
Litha

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